Posaunenchor
Posaunenchorleiter Fritz Wüst
Kontakt - Telefon: 09832-7491
Posaunenchorprobe: Jeden Donnerstag 20.00 Uhr im Gemeindehaus Wittelshofen
(Hinter dem Pfarrhaus, Kirchweg 4)
Stellvertretender Obmann und Obmann des Posaunenchors
Links: Karlheinz Großmann - Telefon: 09854-261 Mail: grossmann.Kd@t-online.de
Rechts: Heinrich Kunder - Telefon: 09854-792
Konzert zum 70. Jubiläum des Posaunenchores Wittelshofen
Der Posaunenchor Wittelshofen begeistert rund 200 Besucher in der vollbesetzten Kirche St. Martin
Am 25.02.2024 feierte der Posaunenchor Wittelshofen mit einem Konzert sein 70. Jubiläum. Etwa 200 Besucher lauchten in der vollbesetzten Kirche den Aufführungen des Chores unter der Leitung von Friedrich Wüst aus Röckingen. Daneben musizierte der Liederkranz Wittelshofen und die Musikgruppe mit Lena Prechtel, Stefanie Schachner und Yvonne Kümpflein.
Pfarrer Simeon Prechtel begrüßte die Anwesenden und gab einen kurzen Rückblick auf die wechselhafte Geschichte des Chores.
Offizielle Gründung 1954
Der Posaunenchor Wittelshofen wurde bereits im Jahr 1923 erstmals gegründet. Aufgrund von Nachwuchsproblemen musste er jedoch schon 6 Jahre später wieder eingestellt werden. Die offizielle Gründung fand dann schließlich im Jahr 1954 statt. Der erste Auftritt fand an Pfingsten 1954 in der St. Michaelskirche in Dühren statt. Der Posaunenchor hatte bis heute vier Chorleiter (Hr. Mergner, Karl Blank, Wilfried Rauch, Fritz Wüst (seit 2002)). Der Chor besteht derzeit aus 24 aktiven Mitglieder. Jährlich gibt es etwa 90 Auftritte. Diese reichen von der Begleitung der Gottesdienste bis zum beliebten "Geburtstagsblasen" im Dorf. Dazu kommt noch der jährliche Auftritt beim Kirchentag auf dem Hesselberg.
Das Konzert bestand aus abwechslungsreichen Musikstücken quer durch die Jahrhunderte. Gespielt wurden unter anderem: "Hava Nagila", "Heal the world", "Gabriellas Song" und "The Medallion Calls". Die verschiedenen Chöre wechselten sich ab. Bei "Lobe den Herrn" und "Der Mond ist aufgegangen" waren die Besucher selbst zum Mitsingen eingeladen. Mit großem Applaus quittierten die Besucher den gelungenen Abend.
Orgel
Organistin: vakant
Beschreibung der Orgel
Die Orgel wurde im Jahr 1887, als opus 328, von der Oettinger Orgelbaufirma Georg Friedrich Steinmeyer erbaut und steht auf der Westempore der Kirche. Das zweimanualige Orgelwerk mit 12 Registern ist eine mechanische Kegellade mit mechanischer Spiel- und Registertraktur. Das Instrument ist als denkmalwürdiges Orgelwerk einzustufen, auch wenn es in der Disposition im Jahr 1986 etwas verändert worden ist. Der Spieltisch ist freistehend mit Blickrichtung zum Altar. Folgende Spielhilfen sind vorhanden: Pedalkoppel, Manualkoppel und Plenotritt.
Orgeldisposition
I. Manual C - f'''
- Bourdun 16' - ab G; Holz
- Prinzipal 8' - C - H Holz, ab c Zinn
- Viola da Gamba 8' - C - H Holz, ab c Zinn
- Concertflöte 8' - Holz
- Oktav 4' - Zinn
- Flöte 4' - Holz
- Mixtur 3fach 1 1/3' - neueren Datums
II. Manual C - a''':
- Lieblich Gedackt 8' - Holz / Zinn
- Rohrflöte 4' - neueren Datums; Naturguss
- Larigot 2fach 2' - + 1 1/3', neueren Datums; Zinn
- - Symetriezug
- - Tremulant
III Pedal C - f':
- Subbass 16' - Holz
- Violonbass 8' - Holz
- Calcant
Verabschiedung von Elisabeth Kögel am 03.05.2026
In einem feierlichen Gottesdienst am Sonntag Kantate wurde die langjährige Organistin Elisabeth Kögel von der Kirchengemeinde Wittelshofen verabschiedet. Der vierte Sonntag nach Ostern ist traditionell dem Gesang und der Musik gewidmet. Pfarrer Simeon Prechtel zeigte sich einerseits traurig darüber, dass Elisabeth Kögel ihren Dienst beendet, andererseits zollte er ihr großen Dank und Hochachtung für 53 Jahre unermüdlichen Einsatz beim regelmäßigen Orgelspiel. Von der Taufe über die Konfirmation und die Hochzeit bis zur Beerdigung und bei den vielen „normalen“ Gottesdiensten ließ Elisabeth Kögel die Königin der Instrumente erklingen.
Bei jährlich durchschnittlich knapp 80 Einsätzen seit ihrem Start mit 13 Jahren spielte sie in über einem halben Jahrhundert rund 4000-mal die Orgel zur Ehre Gottes. „Du warst immer da, wenn du gebraucht wurdest“, lobte Prechtel. Der Geistliche ging auch in seiner Predigt auf die Kirchenmusik ein. Selbst die Tempeleinweihung unter König Salomo sei ein Volksfest mit Musik gewesen. Prechtel bezeichnete die Musik als Medium Gottes und speziell die Kirchenmusik habe den „Rang der Verkündigung“.
Prechtel versicherte, dass die Gemeinde ihre in Obermögersheim wohnende Organistin noch gerne länger behalten hätte, zeigte aber auch im Hinblick auf Kögels Familie Verständnis für die Entscheidung des Abschieds von dieser Aufgabe.
Grüße des Dekanats an Sulzach und Wörnitz übermittelte Kantor Steffen Böttcher. Solch lange Treue sei nicht selbstverständlich und es bedürfe Mut und viel Übung, um die Gemeinde über so lange Zeit beim Gesang zu begleiten. Um die Unentbehrlichkeit des Orgelspiels zu verdeutlichen, meinte der Kantor: „Die Orgel ist näher am Himmel als die Kanzel!“
Nach der Entpflichtung und dem Segen beschrieb die Geehrte ihre Gefühlslage mit „Jetzt ist es gut! 53 Arbeitsjahre sind genug!“ Vertrauensfrau Kerstin Burkhardt überreichte ein Geschenk des Kirchenvorstands.
Der festliche Gottesdienst wurde vom Posaunenchor Wittelshofen unter Leitung von Friedrich Wüst umrahmt. Michaela Kögel spielte die Orgel und sang das Glorialied. Bei einem Empfang im Gemeindehaus konnte sich die Gemeinde persönlich verabschieden. Pfarrer Prechtel warb dafür, „Ohren und Herzen“ offenzuhalten, um die Nachfolge für Elisabeth Kögel zeitnah zu klären.
Text: Fritz Zinnecker
50 Jahre an der Orgel - 17.09.2023
In einem feierlichen Gottesdienst in der St.-Martins-Kirche mit umfangreichen musikalischem Programm hat die Kirchengemeinde Wittelshofen Elisabeth Kögel für 50 Jahre Orgeldienst geehrt. Seit April 1973 sitzt die Jubilarin auf der Orgelbank und hat bei rund 4000 sonntäglichen Gottesdienstfeiern zur musikalischen Ausschmückung beigetragen. Ob bei normalen Gottesdiensten, Taufen, Trauungen oder Trauerfeiern - Kögel erfüllte in dieser Zeit die musikalischen Wünsche von ingesamt neun Geistlichen.
Zu Beginn des Gottesdienstes führte Pfarer Simeon Prechtel an, dass die Kirchenmusik für den christlichen Glauben immens wichtig sei. Die Predigt hielt Dekan Uland Spahlinger. Er meinte, dass die langen Jahre als Organistin wohl viel Geduld erfordert haben, aber im Vertrauen auf Gott sei daraus die Hoffnung hervorgegangen, dass alles zum Besten werde. Spahlinger und Prechtel überreichten die Dankesurkunde der Landeskirche.
Für die musikalische Gestaltung sorgten der Posaunenchor unter Leitung von Fritz Wüst, sowie ein Quartett mit Sopranistin Michaela Kögel, Christine Spahlinger, Dr. Friedrich Kampf und Fritz Wüst, der die Sopranistin auch bei Sologesängen mit der Geige begleitete. An der Orgel spielte Landesmusikdirektor Ulrich Knörr.
